RISK:07
Risiko kommunizieren

 
Organisatorisches

 

Unterkunft:


Für die RISK:07 steht im Internat der NÖ Landesfeuerwehrschule ein Kontingent an 36 Einzel- und 26 Doppelzimmern zur Verfügung:

DZ € 20 pro Person und Nacht
DZ mit Einzelbelegung € 30 pro Person und Nacht
Einbettzimmer € 25 pro Nacht

Buchungen dafür werden in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt. Sollte das Kontingent erschöpft sein, gibt es in der Umgebung weitere attraktive Beherbungsbetriebe.

Hotel Nibelungenhof **** www.nibelungenhof.info (5 Min. Autofahrt zum Tagungsort)
Hotel-Café Römerhof *** www.hotel-roemerhof.at (5 Min. Gehzeit zum Tagungsort)
Buchinger´s Donauhotel & Restaurant www.tiscover.at/buchinger (5 Min. Autofahrt zum Tagungsort)
 
 
Tourismus:

Tourismus-Information Tullner Donauraum www.tullner-donauraum.at (deutsch, englisch, französisch, italienisch, niederländisch, ungarisch, tschechisch, slowenisch, polnisch)
Stadtgemeinde Tulln www.tulln.at
 
 
Gesundheit/Notdienste:

122 Feuerwehr
133 Polizei
144 Rettung
141 Ärztenotdienst

Apotheke St. Florian 02272/64555 www.st-florian-apotheke.at, Langenlebarner Strasse 1-3, Öffnungszeiten: Mo bis Fr von 8 - 18 Uhr, Sa 8 - 12 Uhr

120 Pannendienst - ÖAMTC
123 Pannendienst - ARBÖ

0800 20 48 80 - Bankomat Sperrtelefon
 
 
Historisches:

Die Geschichte der Stadt Tulln an der Donau:

Es gibt wohl kaum eine Stadt in Niederösterreich, die wie Tulln an der Donau auf eine mehr als 2000jährige Geschichte zurückblicken kann. Schon zur Römerzeit war hier das Reiterkastell Comagena und eine Einheit der römischen Donauflottillen lag an dieser Stelle vor Anker. In den letzten Jahren der Römerherrschaft wird auch von einem Besuch des hl. Severin und der wunderbaren Rettung der Stadt vor den Barbaren berichtet.

Bereits 791 wird Tulln als städtische Siedlung genannt. 985/991 traten hier die Adeligen der jungen Marktgrafschaft zusammen und hoben dadurch Österreich aus der Taufe. Auch wurden die Land- und Gerichtstage durch Jahrhunderte in Tulln abgehalten. Im 11. Jh. war die Stadt die Residenz der Babenberger und wurde als "Hauptstadt des Landes" bezeichnet. Auch im Nibelungenlied wird sie als Treffpunkt Kriemhilds und Etzels erwähnt.

Bis ins 14. Jahrhundert behielt die Stadt ihre wirtschaftliche, politische und kulturelle Bedeutung. Zu Ende des Mittelalters litt sie am Verlust der wirtschaftlichen Position (Verlegung der Handelswege) und an kriegerischen Auseinandersetzungen. Schließlich verarmte Tulln sogar zu einem Ackerbürgerstädtchen. 1683 rückt Tulln nochmals kurz in den Mittelpunkt der europäischen Geschichte als Sammelplatz des christlichen Entsatzheeres zur Befreiung Wiens von den Türken.

Erst der Bau der Franz-Josefs-Bahn mit den Donaubrücken für Bahn und Straße zu Ende des vergangenen Jahrhunderts führte zu einer neuen wirtschaftlichen Blüte. Vor allem nach dem Abzug der sowjetischen Besatzung, ab 1955 entwickelte sie sich zu einem kleinen "Wirtschaftswunder".

Um 1970 wurden zahlreiche Orte mit der Stadt in der Großgemeinde Tulln vereinigt, wodurch die Bevölkerung auf über 10.000 Menschen anstieg. 1986 bewarb sich die Stadt um die Funktion der nö. Landeshauptstadt und konnte in der Folge zahlreiche landeshauptstädtische Funktionen erlangen.
Tulln genießt heute nicht nur als Wirtschaftszentrum, blühende Geschäftsstadt, Schulstadt und Universitätsstandort, sondern auch als Rosen- und Messestadt einen hervorragenden Ruf, der weit über die Landesgrenzen hinausgeht.
 
 
MONITOR ist ein INTERREG IIIB Cadses Projekt, unterstützt vom European Regional Development Fund (ERDF).